Marlene Dietrich

Marlene Dietrich bzw. Radio Aphilia Diventage Teil 2: „Die Dietrich“ stieg in den Goldenen Zwanzigern zum Leinwandstar auf. Ihren Durchbruch feierte sie mit einer Romanverfilmung.  Nach der Vorlage von Heinrich Manns Untertan spielte sie die Unterhaltungsdame Lola Lola im Film „Der Blaue Engel“. Danach ging es in die USA, wo sie als deutscher Hollywoodstar an der Seite von Gary Cooper  Leinwandkarriere machte. Zu ihren Produzenten zählte auch Billy Wilder. Ihre größten musikalischen Erfolge: Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt, Lili Marleen (bekannt in der Fassung von Lale Andersen) , Ich hab’ noch einen Koffer in Berlin und Sag mir, wo die Blumen sind. Politisch bekannte sich Marlene Dietrich viel früher und eindeutiger als Zarah Leander gegen Nazi-Deutschland, wofür sie nach dem Krieg Kritik als „Vaterlandverräterin“ einstecken musste.

Marlene Dietrich

Marlene Dietrich

P.S.:
Angeblich sind sich Zarah Leander (1907-1981) und Marlene Dietrich (1901-1992) im Leben nie begegnet. Jedenfalls gibt es keine Bilder oder Berichte davon. So ist das bei Diven. Es kann immer nur eine geben. Der Nachwelt ist das wieder wurscht. Bin mir sicher, dass das Publikum bei Günther Jauch zur Frage nach der Sängerin von „Lili Marleen“ oder „Ich hab noch einen Koffer in Berlin“ die Grand Dames hübsch durcheinanderbringen würde. Rauchige und verruchte Stimmen hatten Marlene Dietrich und Zarah Leander ja beide.

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